![]() | Dragon Age: Origins - Awakening Seit Jahrhunderten kämpft der alte Orden der Grauen Wächter gegen die Truppen der Dunklen.. |
| Übersicht | News | Videos | Kommentare | Bilder | Bewertungen | Forum | User Tests |
Seit Jahrhunderten kämpft der alte Orden der Grauen Wächter gegen die Truppen der Dunklen Brut und erfüllt seinen Eid, das Land zu einen und zu beschützen. Der Legende nach hätte die Vernichtung des Erzdämons das Land für die kommenden Jahrhunderte von der Bedrohung durch die Dunkle Brut befreien müssen - und doch sie hat sich nicht zurückgezogen.
Als Kommandant der Grauen Wächter hast du die Pflicht, den Orden wieder aufzubauen, die Geheimnisse der Dunklen Brut zu enthüllen und herauszufinden, wieso sie das Land nicht wieder verlassen hat. Du entscheidest, wie du deinen Orden wieder aufbaust, wie du den Konflikt mit dem "Architekten" löst und welches Schicksal die Dunkle Brut erwartet. Und dies sind nur einige der zahlreichen komplexen Entscheidungen, die dich erwarten und die darüber bestimmen, wie sich deine Reise durch das neue Land Amaranthine gestaltet.
Features:
+ Eine atemberaubende Erweiterung der Welt: BioWares bisher tiefgehendstes Universum wird durch das neue Gebiet Amaranthine noch größer.
Ergründe die Geheimnisse der Dunklen Brut und enthülle ihre wahren Motive
Baue den Orden der Grauen Wächter wieder auf und richte ihnen in Vigils Wacht einen Stützpunkt ein
+ Neue, komplexe moralische Entscheidungen: Erlebe eine epische Geschichte, die auf deine Spielweise reagiert und sich entsprechend entwickelt.
Präge mit deinen Entscheidungen und deinem Umgang mit komplexen Situationen dein gesamtes Spielerlebnis.
+ Neue Möglichkeiten, deinen Helden zu entwickeln: Entdecke zusätzliche Zauber, Fähigkeiten, Spezialisierungen und Gegenstände, mit denen du deinen Helden und deine Gruppe noch individueller anpassen kannst.
Importiere deinen Charakter aus Dragon Age: Origins oder starte als neuer Grauer Wächter aus dem Nachbarland Orlais
Begegne fünf brandneuen Gruppenmitgliedern und einem guten, alten Bekannten aus Dragon Age: Origins
+ Noch mehr intensivere Schlachten: Kämpfe gegen zahlreiche neue, furchterregende Kreaturen
Beweise deine Fähigkeiten gegen eine höher entwickelte, intelligente Art der Dunklen Brut und weitere bedrohliche Wesen wie den Inferno-Golem und den Spektraldrachen!
| amazon.de Kommentar Beiträge:9774 Punkte:0 |
20:09:58 30.07.2010 |
Dragon Age: Origins - Awakening Es ist das zweischneidige Los handlungsfortführender, aufbauender AddOns guter Rollenspiele, dass sie nach einem packenden Basispart zwar stimmungstechnisch auf einer Erfolgswelle angeritten kommen, punkto Schwierigkeitsgrad jedoch Federn lassen. Dragon Age Origins: Awakening (DAO:A) teilt dieses Schicksal. Auch hier war mein zwei Klingen schwingender Schurke, dem Erzdämonen erst kürzlich aufs Dach gestiegen und mit Level 23 praktisch unsterblich geworden, schlicht "overpowered" zugange. Wer wollte es da nun wagen, auch nur die Stimme, geschweige denn Schwert und Schild zu erheben? Natürlich wagt es immer ein Trottel und nicht nur die Dunkle Brut, die ohnehin wenig Fragen stellt. Auch Gauner und Attentäter glauben allen Ernstes, mit etwas Glück zu schaffen, was einem Drachen mit einer Flügelspannweite von siebzig Metern nicht gelungen ist. Dabei thronen die Lieder meiner Heldentaten seit Wochen an der Spitze der Charts; sie wissen also sehr wohl, mit wem sie es sich da verscherzen. Gleichwohl, zu kümmern scheint es die Wenigsten. Rotzfrech zücken sie rostige Messer und wollen dem Kerl ans Leder, der da gerade den 250. Gegner zu Boden geschickt, ohne auch nur einmal getroffen worden zu sein, und damit einen weiteren Erfolg freigeschaltet hat. Ja, ein dreistelliger Verteidigungswert macht's möglich ... Es fällt DAO:A also schwer, die Herausforderung des Vorgängers aufzugreifen. Waren dort einige Kämpfe nur mühsam zu gewinnen und eine gute Taktik vonnöten, um flüssig voranzuschreiten, sind sie hier allenfalls unterhaltsames Beiwerk. Tatsächlich hat man den Lapsus mit den zwei Magi, die es zuvor brauchte, um nicht ständig hopps zu gehen, bereinigt. Einer genügt inzwischen und dennoch stellt kaum ein Schlagabtausch Anspruch an Sinn für Strategie und Raffinesse - ganz gleich für welche Begleiter man sich außerdem entscheidet. Ein Vorwurf? Wohl kaum! Wie sollte es anders sein? Welchen Feind müsste man wohl erfinden, um einem Helden abermals alles abzuverlangen? Meines Erachtens ein selbstverständliches Problem, das die Entscheidung mit sich bringt, den Protagonisten nicht auf null zu setzen. Die netten Erweiterungen der Charakterentwicklung dienen somit nur dem Zeitvertreib, denn stark genug ist die Truppe auch ohne die vielen interessanten Fähigkeiten. Spielereien wie die Möglichkeit, Runen selbst herzustellen, sind nicht mehr als solche - Harnisch und Waffen schon mit dicken Boni gesegnet. Es bleibt die großartig transportierte Stimmung, das Kokettieren mit zuvor Erzähltem und die Begegnungen mit alten Bekannten. Hier hat BioWare eine nette Mischung gefunden. Viel Neues, doch immer wieder mit Blick zurück, ohne es zu übertreiben. Die Aufgabe, eine eigene kleine Burg aufzubauen, fügt zudem eine kleine wirtschaftliche Komponente in das Abenteuer und erlaubt zaghafte Ausflüge in ein anderes Genre. Neverwinter Nights 2-Veteranen werden sich erinnert fühlen. Fazit: Für ein AddOn nicht übel, doch mit den typischen Schwierigkeiten. BioWare hat sowohl am Wirtschaftssystem geschraubt, der Rubel rollte nun wieder, als auch an der Party, die jetzt weitaus freier zusammengestellt werden kann. Die neuen Begleiter weckten durchaus meine Neugier, bleiben jedoch vergleichsweise oberflächlich. Auch die Story macht einen interessanten Eindruck, verflacht aber gegen Ende zusehends. Wieviel ihr für knapp zwanzig Stunden Spielzeit berappen wollt, entscheidet ihr einfach selbst. Jedem, der am Basisspiel seine Freude hatte, sei diese Fortsetzung so oder so empfohlen. Für alle anderen ist Awakening kein Grund, jetzt nachzulegen. Wertung; 4 Sterne Datum; 17.06.2010 | |
| amazon.de Kommentar Beiträge:9774 Punkte:0 |
20:09:58 30.07.2010 |
Dragon Age: Origins - Awakening Wieder einmal versteht es Produzent Bioware vorzüglich, eine an sich banale, in weiten Teilen gar vorhersehbare Geschichte anhand der Figuren - des Spielerhelden und seiner Begleiter - so packend zu erzählen, dass man vor Freude in den Monitor jauchzen möchte. Zwar fehlen diesmal die alternativen "Origins"-Vorgeschichten, aber erneut werden die Mitglieder der Partie in pointierte Dialoge und emotionale Achterbahnfahrten verwickelt. Diese Konzentration auf Personen fesselte schon im Hauptspiel - das Addon macht es mindestens genauso gut. Auf den Spieler warten um die zwanzig neuen Spielstunden in Ferelden, mit epischen Höhepunkten, einer neu zu erforschenden Hafenstadt, politischen Intrigen zwischen zwei Königreichen, aber auch kleinen und sehr charmant erzählten Quests. Grafisch hat sich natürlich im Addon nicht viel getan, und auch die Spielmechanik ist mehr oder weniger dieselbe. Drei neue Fähigkeiten können erlernt werden, 56 neue Talente, Zauber und Runen, die wieder einmal die Kämpfe zu taktischen Manövern machen: Pausieren, Figur anwählen und den Gegnern mit einem raffinierten Zauberspruch übel zusetzen, bis das Blut nur so spritzt. Nein, das ist keine Floskel: Auch in "Awakenings" werden wieder Blutfontänen verschüttet und Gesichter in Rot getaucht, wie man es sonst nur aus Shootern kennt. Einen starken Magen braucht man also - wie schon im Hauptspiel. Belohnt wird man dafür mit einem stringent erzählten, aber in seiner Detailfreude und starken Erzählweise einmaligen Rollenspiel, das in diesem Genre neue Maßstäbe für das kommende Jahrzehnt setzt. Fazit: Rollenspieler kommen an "Dragon Age" einfach nicht vorbei, sofern ihre Rechner bei dieser herrlichen Schlachtplatte mitmachen. Und wer einmal den Weg nach Ferelden wagte, wird auch das Addon "Awakenings" nicht missen wollen. Keine lieblos angeklatschte Geschichte, sondern ein wirklich gelungenes und spannendes Abenteuer, das mit vollem Herzen empfohlen werden kann. Wertung; 5 Sterne Datum; 22.06.2010 | |
| amazon.de Kommentar Beiträge:9774 Punkte:0 |
20:09:58 30.07.2010 |
Dragon Age: Origins - Awakening Den meisten Rezensionen kann ich mich nicht so ganz anschließen, deswegen verfasse ich nun selbst eine, nachdem ich das AddOn durchgespielt habe um mal eine sehr positive Sichtweise darzustellen. Erst einmal war ich auch sehr verunsichert. Das Hauptspiel hatte ich schon mehrmals durch und ich brauchte mehr, jedoch schreckte ich durch die vielen enttäuschenden Rezensionen zurück. Vor einer Woche überwand ich mich doch und kaufte es und ich bin nun sehr froh darüber! Die Story ist nichts neues aber das finde ich erstens gut so und zweitens kann man nichts anderes erwarten, wenn das AddOn zeitlich direkt an das Hauptspiel anknüpft. Dunkle Brut besiegt und nun untersuchen warum sie noch da ist, passt. Nun kann man sich erstmal ein Bild vom Ganzen machen und wird, wie ich, etwas enttäuscht sein, dass man niemanden seiner alten Weggefährten bei sich hat. Die meisten haben zwar am Ende des Hauptspiels gesagt, dass sie gehen werden aber bei Leliana muss man an den Satz "Ich folge dir überall hin" denken ... stimmt wohl nicht so ganz. Wie dem auch sei, kann man erstmal mit leben. Als ich gehört habe, dass allein Oghren wieder dabei ist, dachte ich mir "Wieso er?" aber ich find ihn im AddOn eigentlich so unterhaltsam, dass ich froh bin ;) Im Laufe des Spiels ist es möglich auf unterschiedliche Arten und Weisen neue Weggefährten kennenzulernen und zu rekrutieren. Dass man diese nicht direkt Ansprechen kann tut dem Ganzen keinen Abbruch, für stark komplexe Beziehungen reicht die Zeit nicht. Sie laufen aber nicht leblos neben einem her, sondern reden viel miteinander, oft sind die Gespräche lustig und unterhaltsam, passt also auch. Die Gebiete sind abwechslungsreich, die Begegnungen mit Freunden und Feinden sehr spannend und die Nebenquests (einige wenige jedoch sehr schwer ohne Tipps) für mich attraktiver als im Hauptspiel. Insgesamt ein stimmiger Faden, der sich durch das Spiel zieht. Diese neue Fähigkeit Runen herzustellen bedarf etwas Gewöhnung. Die "Rezepte" sind im Buch wild verstreut und man sieht nicht was daraus entsteht. Welche Werte die Rune bekommt, muss man sich anhand des Namens der Rune einprägen, anfangs ein wenig ätzend. Alles in allem für mich ein tolles AddOn. Hat mir jede Menge Spaß gemacht, doch einen Stern gibt es dann doch noch abgezogen für das plötzliche Ende ohne eine kleine Endsequenz, was für mich einfach dazugehört. Ich persönlich habe für das AddOn 21 Stunden gebraucht und ich stand zu keiner Zeit einfach nur rum. Wenn man die meisten Nebenquests macht und nicht alles stehen und liegen lässt, nur um die Hauptstory durchzuspielen, ist der Wert ganz realistisch. Langsam bin ich jedenfalls nicht, für das Hautpspiel habe ich 53 Stunden gebraucht (viele andere waren bei 70 oder mehr) von daher kann ich nicht verstehen, wie manch einer nach ca. 10 Stunden fertig sein kann. An der Stelle trifft dem Spiel dann einfach keine Schuld, wenn man wie von einer Biene gestochen durch das Spiel fegt. Ich persönlich habe nicht alle aber viele Nebenquests gemacht, mich in Ruhe durch die Gespräche geklickt, mich hier und da mit der Runenherstellung beschäftigt, mit der Neuausrüstung meiner Gefährten und mit neuen Taktikeinstellungen, nicht mehr und nicht weniger. Also all das, was man normalerweise in dem Spiel so macht. Die Spielzeit bleibt auch weiterhin Geschmackssache aber ich habe für das AddOn also Pi Mal Daumen die Hälfte weniger gebraucht als im Hautpspiel und für mich geht die Spielzeit dieser Erweiterung damit voll in Ordnung. Für mich eine klare Kaufempfehlung für alle, die das Hauptspiel genossen haben. Wer an dem Hauptspiel schon was auszusetzen hatte, der lässt es dann lieber, denn die Erweiterung ist vom Stil und Aufbau her so ziemlich das gleiche. In einigen Rezensionen habe ich auch gelesen, dass sich Leute wie wild darüber aufregen, dass Morrigan nicht da ist oder man das Kind nicht sieht. Das ist auch richtig so. Morrigan ist nach dem Hauptspiel doch abgehauen und das AddOn knüpft fast direkt daran an. Wenn sie gerade erst weg ist, warum soll sie dann plötzlich wieder da sein? Außerdem ist man bekanntlich 9 Monate schwanger also woher soll sie so schnell das Kind hergeholt haben? ;) Wertung; 4 Sterne Datum; 11.07.2010 | |
| amazon.de Kommentar Beiträge:9774 Punkte:0 |
20:09:58 30.07.2010 |
Dragon Age: Origins - Awakening Awakening beginnt genau dort wo man das Hauptspiel beendet hat, vorausgesetzt man ist noch am Leben und hat sich dagegen entschieden einen neuen Orlaisianischen Wächter zu erstellen. Und das im sprichwörtlichen Sinne, man steht plötzlich wieder in exakt der gleichen Ausstattung und mit demselben Inventar und Creditstand wieder da, mit dem man den Erzdämon vernichtet hat. Ehe man Awakening also beginnt sollte man sich Gedanken machen mit welchen Inventargegenständen man in das Addon umsteigen möchte und notfalls den letzten Spielstand entsprechend anpassen, denn was die Gruppenmitglieder mit sich so herumgeschleppt haben geht sonst verloren. Doch zurück zum Setting. Nachdem die Verderbnis beendet und der Erzdämon erschlagen wurde haben die Grauen Wächter begonnen ihre Präsenz in Ferelden wieder aufzubauen. In Armaranthine, dem an die Wächter übergegangenen Arltum Rendon Howes haben sie in Vigills Wacht einen neuen Stützpunkt eingerichtet. Doch noch eher der frischgebackene Kommandant dort ankommt, um seine neuen Rekruten das Beitrittsritual vollziehen zu lassen, kommt es zu einem Überfall der Dunklen Brut. Ohne es zu ahnen sind die Grauen Wächter ins Visier neuer Mächte geraten, die jeweils ihre ganz eigenen Pläne für die Dunkle Brut haben... Zur Handlung Awakening ist eben ein Addon und führt die Handlung des Hauptspiels entsprechend der dort getroffenen Entscheidungen fort. Doch nach dem was über Dragon Age II bekannt geworden ist könnte mehr hinter Awakening stecken, da der DA2-Plot noch während Origins einsetzt und damit auch Awakening umfasst. Was auch immer man also entscheidet, die Konsequenzen werden auch in DA2 spürbar werden. Und Dragon Age bleibt sich in dieser Hinsicht selbst treu, oft weiß man nicht ob und wie sich eine getroffene Entscheidung wohl auf die Zukunft auswirken wird. Manchmal hilft einem nur ein wenig die Hoffnung dass so manche episch anmutende Entscheidung wie in Mass Effect dann in der Fortsetzung nur kleine Kreise ziehen wird, alles andere würde ja einen immensen Aufwand für die Entwickler bedeuten. Dessen ungeachtet ist Awakening eine bedeutende Fortsetzung der Haupthandlung. Die dunkle Brut formiert sich neu und das könnte heißen die Verderbnis ist noch lange nicht vorüber, selbst wenn der Erzdämon vernichtet wurde. Nun hat man als Kommandant der Grauen Wächter also die Pflicht herauszufinden wer oder was hinter der neuen Stärke der dunklen Brut steckt und darf sich auf eine Verbindung zu David Gaiders zweiten Dragon Age-Roman Ruf der Grauen Wächter freuen. Mit diesem Roman als Tie-in zum Addon ist wohl auch schon viel über dessen Bedeutung gesagt, denn in Awakening darf man wohl darüber entscheiden wie es weiter geht und die Verderbnis überhaupt schon vorüber ist. Ein Manko ist allerdings dass man auf Arl Howes einstiges Reich beschränkt ist, also bloß in dieser einen Provinz Fereldens herumstreifen darf. Dadurch wird doch wieder der Addon-Status Awakenings hervorgestrichen. Reisen durch die Provinz Als frischgebackener Landsherr herrscht man nun über ein eigenes Arltum, samt Hauptstadt, Festung und seine Bewohner. Doch wie zu erwarten muss man auch einiges dafür tun dass einen die einstigen Vasallen Arl Howes nicht bei der erstbesten Gelegenheit abservieren. So gilt es zunächst einmal Vigills Wacht samt Besatzung besser auszurüsten und über den Einsatz der verfügbaren Soldaten zum Schutze der Höfe, wertvoller Erzlager usw. zu entscheiden. Die nötigen Ressourcen aufzutreiben, um Vigills Wacht für einen etwaigen neuerlichen Angriff der Dunklen Brut zu wappnen liefert einem schon einige Nebenquests, während die Entscheidungen wofür man Wachen abstellt sich ebenfalls schlussendlich auf die Bilanz auswirken können. So sehr man sich auch zeitweise für diese Aufgaben als Arl begeistern kann, es ist eben nur ein kleines Reich über das man hier herrscht und selbst die Hauptstadt Armaranthine wirkt nicht viel größer als Denerim, allerdings ist es auch die einzige Stadt die man bereisen kann. Der Rest sind größere Quest-Gebiete, wo man meist auf den einen oder anderen Begleiter stößt und so manche Sidequest findet die einen bei der Stange hält. Natürlich sind diese Gebiete nicht übermäßig groß, doch immerhin groß genug um mit den Nebenquests für gute 10-20 Stunden Beschäftigung zu sorgen, je nach Spielweise natürlich. Wiedersehen macht Freude Also trifft man typisch für Bioware und die meisten Addons auf einige alte Bekannte. Etwa König Alistair falls man diesen im Vorgänger unterstützt hat oder dessen jeweiligen Platzhalter wenn man doch Loghain oder seiner Tochter sein Vertrauen geschenkt hat. Nach ihrer kurzen Karriere als Beraterin des Königs ist zudem Wynne anzutreffen, die überraschenderweise immer noch lebt und nun zu einer führenden Magierin aufgestiegen ist. Nur einer der alten Gefährten schließt sich dem Kommandanten der Grauen Wächter wieder an und das ist der noch deutlich trunksüchtiger und anzüglicher gewordene Oghren. Wer sich nun vielleicht erhofft dass wenigstens dieser mit der verloren geglaubten Ausstattung aus dem Hauptspiel auftritt und auch die gleichen Vertrauenswerte aufweist, der irrt. Man sollte also wirklich jedes Item das man in Awakening übernehmen möchte, während der Schlacht um Denerim in das Inventar ablegen. Die Gruppe Die Zusammensetzung der Gruppe des Kommandanten erinnerte zumindest mich ein wenig an Knights of the old Republic 2. Ein Orden ist zerstört und man selbst der letzte bedeutende Vertreter vor Ort, so dass man einerseits einer Bedrohung entgegen tritt die wenn man sie nicht überwältigt noch zu einem größeren Problem wird und andererseits alles tun muss um den Orden wiederaufzubauen. Um die Grauen Wächter wiederaufzubauen kann übrigens jeder einzelne von ihnen, mit Ausnahme Kristoffs der bereits ein Grauer Wächter war, das Beitrittsritual vollziehen und damit Teil des Ordens werden. Die Teamzusammensetzung ist dem Hauptspiel nicht ganz unähnlich, wieder gibt es pro Klasse jeweils 2 Personen zu rekrutieren, davon nun allerdings im Sinne eines Rotationsprinzips eine Elfenmagierin, einen Menschenmagier, eine Zwergenschurkin und einen auf den Kampf mit Pfeil und Bogen spezialisierten menschlichen Schurken. Mit Oghren und Kristoff alias Gerechtigkeit hat man zwei männliche Krieger, zumindest das ist gleich geblieben. Man kann also ohne Bedenken Strategien aus dem Hauptspiel übernehmen, wobei man selbst die bereits vorhandenen Skills dank eines nicht mal so teuren Buchs zurücksetzen lassen und neu vergeben kann. Mass Effect 2 nicht unähnlich sollte man jedoch gerade beim Aufrüsten der Festung darauf achten, nichts zu übersehen, denn am Ende können manche Gefährten sonst sterben, wenn die große Schlacht einmal am Laufen ist. Auch hält das Loyalitätssystem was es verspricht, trifft man Entscheidungen die den Gefährten überhaupt nicht behagen riskiert man dass diese einen verlassen oder ein Duell auf Leben und Tod verlangen. Verschlechterungen Trotz des anfänglich ziemlich hohen Preises ist Awakening eben doch "nur" ein Addon und das merkt man. Die Karte ist erheblich kleiner, manche der Nebenquests äußerst kurz und an großen Schauplätzen wurde merklich gespart. Das schlägt sich auch im in die Dialoge gesteckten Aufwand nieder. Zwar gibt es mehr Hintergrundgespräche unter den Gefährten, aber die klassischen Gesprächsszenen mit dem Protagonisten wurden erheblich reduziert. Sie sind schon einmal nicht mehr jederzeit auslösbar und selbst im "Lager" der Gruppe nicht möglich. Sich zu unterhalten gelingt nur noch wenn man bestimmte Trigger findet, wie bedeutsame Geschenke oder gewisse Orte an denen ein Dialog ausgelöst werden kann. Nur so gelangt man schließlich erst an die Charakter-Quests. Regelmäßig ins Lager zu kommen und öfter mal nach dem werten Wohlbefinden zu fragen, wie in früheren Bioware-Titeln, erspart sich Awakening also. Stattdessen muss man mit wechselnden Begleitern durch die größeren Gebiete reisen, um diese Dialogszenen auszulösen. Und dann ist da natürlich noch der Preis, der für ein Addon schon relativ hoch angesetzt war und einen hinterfragen lässt ob man das Addon überhaupt "braucht". Darüber wird man schlussendlich noch im Unklaren gelassen, denn wer weiß schon was irgendwann in Dragon Age III geschehen und was überhaupt in Dragon Age II los sein wird. Bis dahin wird der Preis hoffentlich deutlicher gesunken sein. Gleich geblieben Kampfsystem, Grafik und Physics haben sich seit dem Hauptspiel kaum verändert. Was man von einem Addon auch kaum hätte erwarten sollen. Auch gleich geblieben ist das Fehlen von speziellen Spezies- oder Charakterfähigkeiten, diese sind nachwievor auf einige Vertrauensboni beschränkt, die dank des veränderten Dialogsystems mit den Begleiter etwas schwerer freizuschalten sind, aber man will die Spieler wohl mit allen Mitteln beschäftigt halten. Verbesserungen Die Verbesserungen sind dahingegen fast kosmetischer Natur. Mit zwei Unterklassen mehr und 30 Leveln verfügt jeder Charakter nun auch über die Option statt bisher zwei nun drei Spezialisierungen zu erwerben. Dafür geht das Aufsteigen schneller und man sammelt gut und gerne mal auch den einen oder anderen Sovereign ein. Natürlich wegen der relativen Kürze des Spiels, bei dem man das Gefühl nicht los wird, man hätte hier nur Hälfte des Hauptspiels vor sich, wie eben die 10 statt 20 Level beweisen könnten. Gesammelte Lehrbücher zu den diversen Spezialisierungen wirken sich übrigens auch auf das Hauptspiel aus. Was man dort noch nicht hatte kann man quasi über den Umweg durch das Addon freischalten. Da der Zugang zum Addon in das ursprüngliche Dragon Age Origins-Menü verlegt wurde braucht man nicht einmal einen neuen Shortcut zu suchen und kann das Hauptspiel problemlos auch mit der Awakening-CD spielen. Zudem erspart man sich so (da hat Bioware wohl aus Mass Effect gelernt) das lästige Suchen nach den alten zu importierenden Spielständen. - Abschließende Bewertung - Noch ist unklar inwieweit die Ereignisse aus Dragon Age Origins auf die künftigen Fortsetzungen Einfluss haben werden, doch für sich erscheint Awakening als eine sinnvolle wenn auch gelegentlich etwas kurz wirkende Fortsetzung und Erweiterung des Hauptspiels. Die Verbesserungen gegenüber dem Hauptspiel sind jedoch überschaubar und bleiben bei Zusatzinhalten, während etwa die Dialogmöglichkeiten mit den Gefährten drastisch reduziert wurden. Dafür ist das Addon gut mit dem Hauptspiel verbunden, man braucht ab Installation nur noch die Awakening-CD und kann das Addon über den bisherigen Dragon Age-Shortcut starten. Die eventuell mühsame Suche nach alten Spielständen wie in Mass Effect 2 wird einem durch die enge Verbindung von Addon und Hauptspiel durch das gemeinsame Menü gleich erspart. Fazit: Konsequente Fortsetzung der Haupthandlung von Origins. Allerdings auch mit einem zu hohen Anfangspreis und nur wenigen Verbesserungen. Für Fans des Hauptspiels aufgrund der zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten dennoch unverzichtbar. Wertung; 4 Sterne Datum; 26.07.2010 | |
| amazon.de Kommentar Beiträge:9774 Punkte:0 |
20:09:58 30.07.2010 |
Dragon Age: Origins - Awakening Kaum ein halbes Jahr nach Origins kommt auch schon die erste Erweiterung heraus. Die ewig nörgelnden Skeptiker mochten vielleicht Böses erahnt haben, aber da die bisherigen DLCs durchweg gut waren, ließ sich wohl kaum vorhersehen was für ein liebloser Mist hier auf den Markt geworfen wurde. Dabei stoßen nicht nur die vielen, für Bioware eigentlich eher untypischen Bugs sauer auf (selbst nach dem aktuellen Patch wimmelt es noch davon), das Spiel an sich ist einfach nur schlecht. Zunächst gibt es einige positiven Eindrücke zu vermerken. Das neue Dialogsystem (Dialoge werden an bestimmten Stellen getriggert) ist viel vereinnahmender und wegweisend für alle zukünftigen RPGs, unter den neuen Fertigkeiten sind viele super und... damit hört es schon auf. Inhaltlich kann aber auch wirklich nichts mit dem Rahmen mithalten, ja sogar die positiven Aspekte bleiben gut verborgen. Das beste Dialogsystem der Welt ist wertlos bei derart uninteressanten und teilweise abstoßenden Charakteren (dazu später mehr). Außerdem sind die Gegner so leicht geworden, dass dem Spiel jegliche Herausforderung fehlt, wobei eine ermüdende Anzahl an wiederholten Kämpfen die Spielfreude nochmals sinken lässt. Zum einen liegt es wohl am uninspiriertem Level- und Monsterdesign, vor allem aber sind die eigenen Charaktere zu stark, wobei es natürlich schwierig ist, die Epik der importieren Origins-Figur mit angebrachten Herausforderungen zu vereinbaren. Der Hauptkritikpunkt betrifft allerdings die Handlung, die gemessen an den anderen Bioware-Spielen sich als miserabel bezeichnet werden lassen darf. Spannung baut sich kaum auf, Charakterisierung und Motivation der NPCs sind schwach bis nicht existent und die Atmosphäre ist ähnlich dünn. Das Gefühl über eine Burg und ein Stück Land zu herrschen stellt sich nie ein und die kraftlosen, fast entschuldigend erscheinenden Versuche hin und wieder auf den Adelstitel hinzuweisen verhindern allenfalls, dass der Spieler vergisst, dass dieser Teil des Spiels einfach nur mangelhaft umgesetzt worden ist. Die Gefolgsleute werden dem Spieler teilweise nur vor die Nase gesetzt und sind auch ansonsten nicht wirklich mit den gut gezeichneten NPCs aus Origins zu vergleichen. Oghren war seinerzeit in Origins ein Klischee und ist nun zu einer Karikatur von einem Klischee verkommen, der Magier Anders ist so süffisant, dass nichts als Abneigung aufkommt, die Elfe Velanna schafft es Morrigans unausstehliche Seite noch verstärkt auszustrahlen und Nathaniel ist an Bedeutungslosigkeit kaum zu übertreffen. Einzig Justice (von dem die besten Szenen in einem 20 Sekunden Trailer gezeigt wurden) und die Zwergin Sigrun sind einigermaßen ansprechend. Die eigene Figur bleibt von diesen Mängel ebenfalls nicht verschont. Von einer Fortsetzung kann im Fall eines importierten Charakters kaum die Rede sein und als Gesandter aus dem Nachbarstaat ist überhaupt keine Charakterisierung vorhanden. Zur Geschichte wurde bereits viel in diversen anderen Rezensionen erzählt und allen sei versichert, dass man nicht "The Calling" von David Gaider (Leadwriter von Dragon Age) gelesen haben muss (übrigens ebenfalls in keiner Weise zu empfehlen), um sie zu verstehen. Zudem wird der Spieler eher durch die Geschichte hindurch gezogen als dass er sie erfährt, zum einen weil sämtliche Unternehmung vor dem großen Finale wie, nun ja, konsequenzloser Zeitvertreib wirken, zum anderen weil es einen sehr begrenzten Handlungsspielraum gibt (was nicht schlimm wäre, wenn die vorgegeben Wahlmöglichkeiten wenigsten logisch erscheinen würde). Da diese Rezension etwas spät kommt, wird der harte Kern der Dragon Age Fans das Spiel schon durchgespielt und sich eine eigene Meinung gebildet haben. Allen anderen muss dringend vom Kauf abgeraten werden. Für das gleiche Geld gibt es weitaus bessere Alternativen. Neverwinter Nights 2 und die erste Erweiterung Mask of the Betrayer spielen sich sehr ähnlich wie Dragon Age und wer von dem Fantasy-Setting genug hat, sollte sich mal an der Mass Effect Reihe orientieren. Wertung; 2 Sterne Datum; 27.07.2010 | |
![]() | SimCity Societies Make an artistic city, a romantic one, a police state... or anything you want. Build the city with.. | |
![]() | Space Trek - The New Empire Abenteuer im Weltraum: Space Trek – The New Empire Space Trek The New Empire entführt dich.. | |
![]() | GodStoria - Kapitel 1: Helden | |
![]() | Grepolis Grepolis ist ein, im antiken Griechenland angesiedeltes Browsergame. Hier wirst Du auf die Reise auf.. | |
![]() | Die Stämme Ein weit verbreitetes Spiel im Internet ist das Onlinespiel Die Stämme. Es genießt allgemein.. | |
![]() | Dark Orbit Auf unserem Heimatplaneten Erde gab es im Laufe des 3. Jahrtausends diverse Änderungen. Die Menschheit.. | |
![]() | MechRage Roboterschlacht im Netz In dem Browsergame MechRage ist der Spieler Herr über eine eigene Siedlung.. | |